Mailand – Zwischenlandung oder Endstation für die Adler?


Inter Mailand vs. Eintracht Frankfurt

Torlos trennten sich Eintracht Frankfurt (3,98) und Inter Mailand (1,87) im Hinspiel. Im Rückspiel will die Eintracht nicht nur auf der Tribüne glänzen, sondern auch auf dem Rasen. Gelingt den Frankfurtern die nächste Sensation?

Was Euch erwartet?

Ohne ihren Starstürmer Mauro Icardi fehlt Inter Mailand die Durchschlagskraft in der Offensive. Selbst ein Elfmetergeschenk konnten die Italiener nicht für einen Treffer nutzen. Stattdessen hielt Trapp den Ball. Ohne Belohnung, aber mit den deutlich besseren Chancen stand am Ende die Eintracht da. Gut möglich, dass auch das Rückspiel ein Geduldsspiel wird, da sich Inter Mailand auf die Defensive und somit auf das Toreverhindern fokussiert. Gewappnet ist man bei Frankfurt für eigentlich jede Spielanlage des Gegners: Sowohl im Positionsangriff (18 Tore) als auch im eiskalten Umschaltspiel (17 Tore) knackte der Pokalsieger diese Saison bereits einige harte Abwehrriegel der Bundesliga. Der berühmte Catenaccio wird Inter Mailand also nicht weiterhelfen.

Beim Italiener wird erst später serviert

In der Gruppenphase der Champions League gelangen Inter Mailand sechs Tore – davon lediglich eins vor der Pause. Erst nach dem Gang in die Europa League schoss der der Club gegen Rapid Wien in beiden Partien drei Tore. Gegen Frankfurt sieht die Welt jedoch schon wieder gänzlich anders aus. Das Frankfurter Abwehrbollwerk hielt im Hinspiel statt, muss sich jedoch vor der Schlussphase hüten (1.HZ under 0,5 Tore: 2,74). In der Crunchtime ab der 75. Minute kassierte Frankfurt in der Bundesliga bereits zehn Gegentore.

Auf wen kommt es an?

Ohne Abschlussglück blieben ausnahmsweise Frankfurts Heilige drei Könige des Torgefahr: Haller, Jovic und Rebic. Derweil versuchen Perisic und Politano die Abwesenheit ihres Top-Scorers Icardi vergessen zu machen.