Don’t look back in anger

Arsenal London vs. Manchester United

Früher ein Gassenfeger heute ein Treffern der anonymen abgestürzten Spitzenclubs. Man möchte Oasis vollständig zitieren, wäre Liam Gallagher die Auftritte von Arsenal London und Manchester United in den  vergangenen Jahren lassen den Brexit wie einen solide strukturiertes Projekt aussehen. Wer entkommt dem Elend des eigenen Niedergangs mit drei Punkten? (Arsenal Sieg: 2,42)

Was Euch erwartet?

Nicht viel. (Under 2,5 Tore 2.23) Beide Offensivreihen versprühen in dieser Spielzeit erneut wenig Gefahr und sind allenfalls Mittelmaß. Daher lohnt eher ein Blick auf die Abwehrschwächen beider Mannschaften. Bei Arsenal London klingelt es zuverlässig vor dem Pausenpfiff. Satte 60 Prozent aller Gegentore musste man bisher vor dem Pausentee hinnehmen. ManU schoss eine knappe Mehrheit seiner Tore vor der Pause (53%), kassierte jedoch denkbar wenig Gegentreffer in Hälfte eins (35 %).

Manchesters Makel: Späte Tore!

Ein Grund dafür, warum Manchester United dem eigenen Anspruch hinterher rennt, ist die eklatante Abwehrschwäche nach der Pause. Gute 65 Prozent aller bisherigen Gegentore fielen in der zweiten Hälfte. Sechs Stück allein in der Crunchtime. Gut möglich, dass auch in diesem Spiel der vermeintlich Sieg oder Punktgewinn kurz vor Schluss verspielt wird.

Auf wen kommt es an?

Aubameyang ist Arsenals Lebensversicherung auf zwei Beinen. Liefert er nicht, droht ein Betriebsausfall. Ähnliches gilt bei Manchester United in Form von Marcus Rashford. Der englische Nationalspieler ist verantwortlich für die Hälfte aller bisherigen Führungstreffer.

Ausblick

Eine ganz schwierige Partie ist zu erwarten, aber im Hinblick auf die schwachen Abwehrreihen beider Mannschaften, ist zumindest mit Toren zu rechnen und wohlmöglich einer Punkteteilung.