DFB-Pokal: Viertelfinale im Quick-Check


Alle Spiele im Viertelfinale des DFB-Pokals auf einen Blick

Pokalsensationen oder Business as usual? Die Spielpaarungen im Viertelfinale des DFB-Pokals bieten jedenfalls Raum für den einen oder anderen Coup. Wo eine Überraschung möglich ist, zeigt der Quick-Check für den DFB-Pokal!

Bayer 04 Leverkusen vs. 1. FC Union Berlin

Formstark, aber ohne Volland: Seit dem 17. Spieltag hat Bayer 04 Leverkusen (1,55) nur eine Partie verloren, danach wurde fast durchgängig gewonnen sowie gegen Leipzig unentschieden gespielt. Das spülte die Werkself wieder in die Spitzengruppe der Bundesliga. Einen herben Verlust muss Leverkusen nun jedoch verkraften: Kevin Volland fällt bis zum Ende der Saison aus. Der Stürmer war bis dato an der Hälfte aller Tore seines Teams beteiligt. Ob Leverkusen seine Formstärke nun rasant einbüßt, wird auch die Pokalschlacht gegen die Berliner zeigen. Erst vor zwei Wochen duellierten sich beide Teams in der Liga, mit dem glücklicheren Ausgang für Leverkusen. Kurz vor Abpfiff gelang noch der Siegtreffer. Spannend dürften erneut die ersten Minuten werden: Leverkusen traf bereits acht Mal vor der 15. Minute, der 1. FC Union Berlin (5,97) sechs Mal. Tendenz: Verlängerung (4,40)!

Eintracht Frankfurt vs. SV Werder Bremen

Nun treffen sie also wenigstens im DFB-Pokal aufeinander: Eintracht Frankfurt (1,83) und der SV Werder Bremen (4,01). Geschichten, die nur der Fußball schreibt, erleben die beiden Clubs gerade. Ein Vorteil hat das Spieltags-Wirrwarr: Die Teams sind bestens ausgeruht und bereit für neue Heldentaten, die beide auch bitter nötig haben. Abgesehen von den guten Partien in der Europa League, erlebt Frankfurt eine mehr als durchwachsene Saison. Bei Bremen ist es noch schlimmer. Seit der Winterpause hängen die Bremer konstant im Tabellenkeller fest. Es droht der direkte Abstieg. Einziger Lichtblick: Der DFB-Pokal.  Fragt sich, wer die Schwächen aus der Bundesliga ablegen kann? Bremen ist chronisch anfällig für Gegentore nach Standards, insbesondere Eckbälle sorgen konstant für Gefahr (11 Gegentreffer). Das ist jedoch eine Frankfurter Spezialität (9 Tore). Wenn bei Frankfurt früh was geht, dann daheim: Dreimal führte man in dieser Spielzeit vor der 15. Minute – immer in einem Heimspiel. Man lag jedoch auch schon zwei Mal früh zurück. Und das kann Bremen (6 Mal früh in Führung). Tendenz: Verlängerung (4,10)!