Stevens und Büskens: Die Eurofighter sind wieder da!


Schalke 04 vs. RB Leipzig

Wäre die Lage bei Schalke 04 (3,45) nicht so dramatisch, müsste man belustigt fragen, wann denn endlich Uwe Ochsenknecht um die Ecke gebogen kommt und die brisante Lage rettet. Dass es tatsächlich so kommen könnte, ist gar nicht so abwegig. Denn Tedesco wurde nach der Schmach von Manchester gefeuert. Seine Nachfolger sind ebenfalls Schalker Vizemeister: Huub Stevens und Maik Büskens. Die beiden Eurofighter-Helden  erwartet mit  RB Leipzig (2,10) jedoch ein richtiger Brocken. Wenn jedoch einer für Wunder auf Schalke sorgen kann, dann Jahrhunderttrainer Huub Stevens. Es dürfte die Fans aber bereits besänftigen, wenn statt elf königsblauer Nullen nur noch hinten die Null auf dem Platz steht. 

Was Euch erwartet?

Die Sorgenfalten der Schalker könnten bereits früh im Spiel die Tiefe des Marianengrabens einnehmen. Denn RB Leipzig ist in dieser Spielzeit bereits acht Mal früh in Führung gegangen, vier Mal davon auswärts. Insgesamt schossen die Sachsen bereits zehn Tore binnen der ersten Viertelstunde. Schalke 04 lag derweil schon sechs Mal früh zurück. (1. Tor RBL: 1,70). Den Knappen gelangen mit überhaupt erst 27 Saisontoren in der selben Zeit drei Treffer. Immerhin waren es allesamt Führungstreffer.

Schalke 04 anfällig für alles, RB Leipzig zu allem fähig

Was das Spiel für Schalke 04 zur Herkulesaufgabe werden lässt, ist, dass ihnen RB Leipzig auf allen Wegen weh tun kann. Mauern sich die Knappen ein, knacken die Sachsen über kurz oder lang im Positionsangriff (14 Tore) den Abwehrriegel. Trauen sich die Schalker aus der Deckung, lauern die roten Bullen auf Balleroberungen (15 Tore) und zur Not lösen die Leipziger es über Standards (14 Tore).

Auf wen kommt es an?

Nach der schweren Verletzung von Daniel Caligiuri muss Schalke 04 vorerst ohne seinen besten Mann auskommen. Derweil rückt RB Leipzig mit der vollen Kapelle an – inklusive der Topstürmer Yussuf Poulsen und dem Schalker Fan-Liebling Timo Werner.

Ausblick

Mag Schalke 04 zuletzt einen Schritt voran gemacht haben, was das Spielerische angeht, gewonnen hat man damit noch nichts. Und auch gegen RB Leipzig könnte es am Ende erneut versteinerte lange Gesichter geben, wie man sie sonst nur von den Osterinseln kennt.